Geschenke mit dem Stichwort ‘Geschenke’

Welcher Geschenke-Typ bist Du?

Schenken macht Freude. Zumindest sollte es Freude machen, doch das ist nicht immer leicht. Denn zunächst muss das passende Geschenk gefunden werden. Um diesen Prozess zu vereinfachen, haben sich bei so manchen gewisse Gewohnheiten herausgebildet, die sie als einen der unten stehenden Schenker-Typen kennzeichnen. Schon der Philosoph Lucius Annaeus Seneca (ca. 1 – 65) meinte: „Man irrt, wenn man glaubt, dass Schenken eine leichte Sache sei.“ Allerdings mussten er und seine Zeitgenossen noch auf das faszinierende und unerschöpfliche Angebot der Fotogeschenke verzichten. Heute ermöglichen persönlich kreierte Geschenke mit Foto und individuell personalisierte Geschenke, für jeden zu Beschenkenden ein einmalig schönes Präsent zu gestalten und umsetzen zu lassen.

Die unterschiedlichsten Geschenke-Typen

Mit einer Freundin habe ich mich vor ein paar Tagen über einige Geschenke unterhalten, die wir so in den letzten Monaten, speziell als Geburtstagsgeschenk, erhalten hatten. Dabei sind uns natürlich einige witzige Dinge eingefallen, unter anderem auch wie unterschiedlich der Eine oder Andere bei der Auswahl der Geschenk vorgeht. Das hat uns dazu inspiriert mal einige Geschenke-Typen zu identifizieren. Viel Spass bei unserer Liste:

Der Gutschein-Schenker

Er vertritt die Meinung, dass letztendlich jeder selbst am besten weiß, was er sich wünscht. Daher kauft er Gutscheine ein, verpackt sie in mehr oder weniger dekorative Umschläge und macht alle glücklich, die sich keine Hoffnungen auf ein persönlich ausgesuchtes Geschenk gemacht haben, und die einen für sie interessanten Gutschein mit langer Laufzeit und ohne Mindestbestellwert erhielten. Ansonsten gibt es Gutschein-Tauschbörsen. Allerdings kann der Gutschein-Tausch viel Zeit kosten, doch das ist dann nicht mehr sein Problem.

Der Bücher-Schenker

Er liebt Bücher und ist der Meinung, dass man mit einem Buch als Geschenk nichts falsch machen kann – die, die wenig lesen, werden dadurch zum Lesen angeregt, und die Leseratten und Bibliophilen freuen sich in jedem Fall. Schlimmstenfalls haben sie ein Buch mehr zum Tauschen. Doch der Buch-Schenker hat zumeist ein feines Gespür für die zur Zielperson passende Lektüre.

Der Fitness-Schenker

Ob Hantel oder Blutdruck-Messgerät, Trainings-DVD oder Pilatesmatte – der Fitness-Schenker ist vor allem an dem sportlich-konstitutionellen Fortschritt seiner Mitmenschen interessiert. Er meint es gut, vergisst jedoch manches Mal, dass die Beschenkten selbst unzufrieden mit ihrem Fitness-Level sein könnten und das Geschenk eventuell nicht als Motivation, sondern als frustrierenden Vorwurf auffassen.

Der individuelle Schenker

Er analysiert Persönlichkeitsmerkmale des zu Beschenkenden und findet dann leicht das Passende im Bereich personalisierte Geschenke. Üblicherweise ruft er bei den Beschenkten große Freude hervor, denn sie erhalten Sachen, die speziell für sie ausgesucht und zumeist schön und originell sind. Oftmals entdecken die Beschenkten anschließend den Spaß daran, selber personalisierte Geschenke für andere auszusuchen.

Der Spiegel-Schenker

Das Wort „Spiegel“ ist symbolisch zu verstehen; der Spiegel-Schenker verschenkt zumeist Dinge, die er sich eigentlich selbst wünscht, sich jedoch aus Sparsamkeit nicht gönnt oder für die er sich zu erwachsen fühlt. Seine selbstlose Natur lässt es jedoch zu, den ersehnten Gegenstand für jemand anderen zu kaufen. Bei räumlicher Entfernung zum Beschenkten bleibt dies in der Regel folgenlos; bei räumlicher Nähe kann es dazu führen, dass das betreffende Geschenk von Zeit zu Zeit auf geheimnisvolle Weise verschwindet oder okkupiert wird.

Der Weiterverschenker

Fast alles, was er an materiellen Dingen braucht, hat er schon, und was ihm noch fehlt, sucht er sich lieber selber aus. In seinem Keller befindet sich eine spezielle Ecke, in der er die Geschenke seiner Freunde und Verwandten so lange hortet, bis er sie weiterverkaufen oder – verschenken kann. Nachdem es in seiner Vergangenheit zu unangenehmen Wiedererkennungs-Szenen gekommen war, hat er sich angewöhnt, bunte Etiketten mit Herkunftsangabe auf die Sachen zu kleben. Insider überlegen sich, ihn mit einer gewissen Spiegel-Schenker-Person zu verbandeln.

Der Selbst-Gemachtes-Schenker

Zum einen findet er Gekauftes lieblos, zum anderen handwerkelt er gerne. Solange die Beschenkten ihre Höflichkeit bewahren, wird er auch für den nächsten Anlass stricken, häkeln und hämmern. Manchmal erfährt er erst durch amerikanische Unterhaltungsfilme, dass Ringelpullis mit großen Maschen nicht von jedem gern getragen werden. Eine Sonderstellung nimmt der begabte Hobby-Handwerker ein: Seine Puppenstuben und Ritterburgen bleiben die besten und beliebtesten, die es gibt.

Der Gar-nichts-Schenker

Sein Typ ist nicht festlegbar. Es ist möglich, dass er nichts schenkt, um sich von gesellschaftlichen Konventionen fernzuhalten, oder weil er Konsum, auch sozial bedingten, ablehnt. Vielleicht ist er auch einfach pleite. Der Gar-nichts-Schenker gehört mitunter zu den liebenswertesten und vernünftigsten Menschen aus dem eigenen Umfeld.

Der Last-Minute-Schenker

Geschenke auszusuchen ist nicht sein liebstes Hobby, und so zögert er ihre Besorgung alljährlich bis an die äußerste Zeitgrenze hinaus. Die, die diese Eigenschaft von ihm kennen, sind einerseits gespannt auf das, was sich unter der Verpackung verbirgt, denn mit Ausgefallenem ist ebenso zu rechnen wie mit Socken, und andererseits freuen sie sich, dass er die Geschenke-Besorgung überhaupt noch rechtzeitig geschafft hat.

Der Immer-das-Falsche-Schenker

Gerade er kann zu jenen gehören, die sich besonders viel Gedanken über das richtige Geschenk machen. Am Ende kann er sich nicht entscheiden, und vor lauter Auswahlmöglichkeiten greift er zielsicher zu den Objekten, die dem Bedarf der zu Beschenkenden am wenigsten entsprechen. Der Immer-das Falsche-Schenker passt besonders gut zu humorvollen Personen und ist ansonsten stets willkommen beim Weiterverschenker.

Der reiche Geizige

Unabhängig davon, ob er über mehr oder weniger als eine Million Euro verfügen kann, hat er selten genügend Geld für Geschenke. Lediglich als Zeichen der Wertschätzung für Geschäftspartner verteilt er mitunter Präsente, die er jedoch als Investitionen betrachtet. Er selbst erhält jedoch regelmäßig Geschenke zum Geburtstag und zu Weihnachten, insbesondere von nahen Verwandten.

Der Foto-Verschenker

Er nutzt die technischen Möglichkeiten des Multimedia-Zeitalters und verschenkt schöne Dinge, die er mit eigenen Fotos bedrucken ließ. Ob Tasse, Mousepad oder T-Shirt, die Fotogeschenke werden immer begeistert angenommen. Seitdem er auf die Idee gekommen ist, Geschenke mit Foto mitzubringen, muss er einen Terminkalender darüber führen, wer ihn zu wann wohin eingeladen hat. Der Terminkalender ist ein Unikat, das er von einem anderen Foto-Verschenker, dem es genau so geht, geschenkt bekommen hat.